Consulting

Sinn und Zweck, warum sich Unternehmen externer Berater bedienen.

Eine externe Consultingfirma ins eigene Haus zu holen ist für viele Unternehmen an der Tagesordnung. Die Gründe hierfür sind vielschichtig, doch häufig ist ein Beratungshaus aktiv, wenn ein Unternehmen zu wenig ausreichend qualifiziertes Personal hat. Besonders im SAP-Umfeld begegnet man einem ausgeprägten Ökosystem von Beratungshäusern oder selbstständigen Consultants, die für zumeist mittelständische bis große Unternehmen tätig werden.

Das Ziel ist klar: Es wird ein Beratungshaus engagiert, welches Know-how ins Unternehmen tragen soll. Sei es nun eine komplexe Neueinführung oder die weitere Ausprägung eines bereits installierten Moduls - die externe Expertise kann den eigenen Mitarbeitern viel Wissen und Methodik vermitteln. Innerhalb solcher Einführungsprojekte unterstützen die Berater die hauseigenen Entwickler mit ihrem aus vergangenen Projekten erworbenem Fachwissen. So werden Fehlentscheidungen oder mangelhafte Umsetzungen verhindert. Denn einmal von einer anderen Firma begangene Implementierungsfehler muss das eigene Unternehmen nicht unbedingt wiederholen.

Kostenfrage

Von diesem Standpunkt aus gesehen, können Tagessätze im 4-stelligen Eurobereich, die auf den ersten Blick abschreckend und überzogen wirken mögen, wirtschaftlich durchaus Sinn ergeben. Denn nichts ist auf lange Sicht teurer als eine Korrektur, die man mit erfahrenen Beratern überhaupt nicht hätte durchführen müssen. Natürlich ist es durchaus richtig, dass sehr erfahrene Berater höhere Tagessätze erhalten als Neueinsteiger. Häufig jedoch werden von Beratungshäusern Senior-Berater zusammen mit Berufseinsteigern sozusagen "im Paket" angeboten. Neueinsteiger müssen sich profilieren und setzen die meist vom Senior erarbeiteten Konzepte schnell und gründlich um ohne in die Fallen zu tappen, die die mangelnde Erfahrung für sie ausgelegt hat.

Unangenehmes externalisieren

Geht es hingegen darum, schwere und unangenehme unternehmerische Entscheidungen vorzubereiten, greifen viele Firmenlenker ebenfalls auf Consultingfirmen zurück. Denn nach einer "objektiven" Analyse durch diese Institute ist die Schuldfrage an den Konsequenzen durch die eigenen Mitarbeiter schnell geklärt. Es waren die Wirtschaftsberater, die Jobs wegrationalisiert haben. Und nicht die eigene Führungsmannschaft. Obwohl dieses Vorgehen nicht ohne Kritiker ist, so kann Consulting in diesem Fall den Firmenfrieden bewahren. Man externalisiert den Frust.

Fazit

Für welchen Zweck auf immer: Es ist wichtig, das richtige Beratungshaus zu finden. Kleine und mittelständische Unternehmen werden kaum erfolgreich ihre Ziele umsetzen, wenn sie sich in die Hände der großen amerikanischen Beratungsmaschinen begeben. Hier sollte eher auf ein Consulting Unternehmen mit lokaler Verwurzelung zugegangen werden. Nicht selten ist es so, dass einzelne Berater die langjährigsten Mitarbeiter in einer Abteilung sind. In diesem Falle ist dem beauftragenden Unternehmen der Vorschlag zu machen, den Berater aus seiner externen Rolle herauszuholen und fest zu engagieren. Weiteres externes Know-how kann jederzeit zugekauft werden.

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